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Texte und Meditationen

Ich lege mich nieder [lesen]

Der eine Geist

So lege sich nieder [lesen]

Nichts in der Welt ist liebenswert oder abstossend [lesen]

DER EINE GEIST


Was du da Draussen siehst bist du selbst.

Du kannst nur dich selbst sehen.  

Kein anderer ist da.

Ein Selbst, ein Ich, ein Geist.  

Was du da Draussen siehst ist das Spiegelbild deines Geistes.

Nur dein Geist existiert.

Nur ein Geist.

In diesem Einen Geist taucht die Dunkelheit auf und das Licht.

Taucht die Angst auf und die Liebe.  

Doch weder die Angst noch die Liebe,

Weder die Dunkelheit, noch das Licht sind dein Eigentum.  

Der eine Geist erscheint als Angst und Liebe, als Dunkelheit und Licht.

Es ist der eine Geist der sich selbst sucht.

Und sich selbst erkennt.

Ich bin der eine Geist.

Ich bin Hitler und ich bin Jesus.

Ich bin alles was ich ablehne und ich bin alles was ich liebe.

Kann ich das Dunkle lieben und das Licht?

Kann ich die Angst lieben und die Liebe?

Sie gehören nicht mir.

Sie sind der eine Geist.

Der auftaucht und vergeht.  

Der eine Geist in dem alles erscheint.  

Der eine Geist ungreifbar.

Immer vergangen.  

Die Angst ist vergangen, die Liebe ist vergangen.

Die Abneigung ist vergangen, die Zuneigung ist vergangen.

Alles ist vergangen.

Und alles ist am Werden.

Und im Jetzt ist Nichts zu finden.

Stille.

Der eine Geist.

Ein Bild, ein Traum, ein Gedanke, ein Gefühl taucht auf.

Und vergeht wieder im Nichts.

ICH tauche auf und vergehe im gleichen Augenblick.

Ich bin. Ich bin nicht.  

Ein Geist.

Nichts anderes existiert.

Und vielleicht nicht einmal das.



Anke Blaue